*
Menu
blockHeaderEditIcon
Head ERKRANKUNGEN
blockHeaderEditIcon

Erkrankungen:  Niere

Nierensteine können sehr lästige "Mitbewohner" sein. Die wirkungsvollste Art, einer Steinerkrankung entgegenzuwirken, ist so einfach wie effektiv: Viel trinken! Sie sollten ca. 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag, vor allem Wasser zu sich nehmen. Bei heißem Wetter sowie bei starker körperlicher Bewegung im Beruf oder beim Sport sollte diese Trinkmenge am Tag entsprechend höher ausfallen.

Wie entstehen Nierensteine? Nierensteine werden begünstigt durch erhöhte Harnsäure, Flüssigkeitsmangel, Entzündungen (Infektsteine), vermehrten Anfall von Oxalsäure...
Diese Steine können entweder von selbst abgehen oder sich in den Harnwegen verfangen und so einen Harnaufstau hervorrufen.
In schweren Fällen können eine Nierenkolik, eine eitrige Entzündung der Nieren oder sogar eine lebensgefährlichen Blutvergiftung die Folge sein.

Therapie:

  • Kleine Steine bis 5 mm können fast unbemerkt spontan abgehen.
  • Bestimmte Steine (z. B. Harnsäuresteine) lassen sich mit Hilfe von Medikamenten auflösen.
  • Zur Behandlung von Nierensteinen stehen je nach Größe und Lokalisation verschiedene operative Verfahren zur Verfügung:
    • EPL/ESWL = Zertrümmerung mit Ultraschallstoßwellen
    • PNL = Nierenspiegelung als perkutane Nephrolitholapaxie
    • URS = Harnleiterspiegelung
    • Schlingenextraktion, operative Steinentfernung,..

Nach einer behandelten Steinerkrankung wird der Stein mineralogisch untersucht. Aufgrund seiner Zusammensetzung wird die Art der Nachbehandlung bestimmt. So kann beispielsweise bei Harnsäuresteinen eine Harnalkalisierung eingesetzt werden, um die Löslichkeit der Harnsäure zu erhöhen. Die Vermeidung von purinreicher Ernährung (Bier, Fleisch, FischGeflügel, Wurst,..) kann erforderlich sein. Menschen, die zu Oxalat-Steinbildung neigen sollten übermäßigen Genuss oxalsäurehaltiger Lebensmittel wie Rüben, Rhabarber, Spinat, Wirsing, Cola, Kaffee, Schwarztee vermeiden.

Und nicht vergessen: viel trinken, am besten Wasser oder leichte Tees.

Der Nierenkrebs steht an dritter Stelle der häufigsten urologischen Tumorerkrankungen. 50% - 70% der Nierentumore werden zufällig oder bei einer Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschalldiagnostik entdeckt.
Der Nierenkrebs wird begünstigt durch Rauchen, bleihaltige Substanzen sowie chronische und angeborene Nierenleiden.


Der Nierenkrebs kann meist durch Bildgebung bestimmt werden. Durch eine Ultraschall- CT- bzw. MRT-Untersuchung können verdächtige Raumforderungen und die Nierenfunktion an sich sichtbar gemacht werden.

Therapie: Die bevorzugte Therapieform ist die teilweise oder totale Entfernung der erkrankten Niere. Für den Körper ist eine Nierenentfernung in erster Linie kein Problem, da die zweite Niere die Aufgabe beider Nieren gut übernehmen kann.

Block ERKRANKUNGEN Niere 2
blockHeaderEditIcon

Wussten Sie schon...

dass ca. 1800 Liter Blut pro Tag durch die Nieren fließen. Daraus filteren die Nieren ca. 180 Liter Primärharn, aus dem wiederum weniger als 2 Liter Urin entstehen.

Block ERKRANKUNGEN Niere 4
blockHeaderEditIcon
Block ERKRANKUNGEN Niere 3
blockHeaderEditIcon
Block ERKRANKUNGEN Niere 1
blockHeaderEditIcon
Footer header
blockHeaderEditIcon

In Notfällen

  • ist das Notfallzentrum des Universitätsklinikums Freiburg für Sie rund um die Uhr erreichbar
    Tel. 0761 / 270 - 33 333, Sir-Hans-A.-Krebs-Straße • 79106 Freiburg • www.uniklinik-freiburg.de
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst KVBW, Tel. 116 117, www.kvbawue.de
  • Apotheken-Notdienst: Tel. 0800 0022 833 oder www.apotheken.de/notdienste

Follow Us
blockHeaderEditIcon


Bottom-01
blockHeaderEditIcon
Urologische Fachpraxis   |    Dr. med. Maher Abdin / Dr. med. Christoph Schödl    |    Landvogtei 6/1    |    79312 Emmendingen    |    Tel. +49 7641 - 53093    |    E-Mail: info@die-urologie.de
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail